Mandalas für Violine oder andere Melodieinstrumente und Klavier / Tasteninstrumente
von Enjott Schneider
Spielpartitur und Stimmen (Melodieinstrument in C, Melodieinstrument in B♭)
Nr. 1 CON ANIMA
Nr. 2 ALLEGRETTO
Nr. 3 VIVO
Nr. 4 ETERNAL LULLABY
Vorwort:
Die „Mandalas“ wurden ursprünglich für Violine und Klavier komponiert, sind inzwischen aber beliebt in vielfachen und farbigen Kombinationen aufgeführt worden. Der Klavierpart kann beispielsweise auch für Orgel, Marimbaphon oder Hackbrett eingerichtet werden. Bei der Interpretation auf anderen Melodieinstrumenten können Passagen auch in anderen Oktavierungen gespielt werden.
'Mandala' ist in der östlichen buddhistischen Kunst oder Religion ein ornamentales, meist kreisförmiges Gebilde. Es dient zur Meditation und symbolisiert mit seinen von inneren Ordnungen durchsetzten zyklischen Mustern die Ganzheit sowie Heilung von Menschen. In Analogie dazu sind diese Musikstücke um rhythmische Muster kreisend. Sie sind auf merkwürdige Weise komplex (z.B. 5/4-Takt oder 11/8-Takt oder ein in 4+3+2 unterteilter 9/8-Takt) und doch sehr einfach. Vor allem auf rhythmischem Gebiet sind die vier Mandalas elastisch schwingend und lebendig zu interpretieren. Der Schluss des letzten Satzes soll (quasi fade out) ins Unendliche auslaufen.